Hippobambino - Kinderkurse

Für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren bietet das Reitzentrum  regelmässig Kinderkurse an. Die Inhalte findet ihr hier beschrieben. 

Kinderkurse im Reitzentrum Bellandor


Hippobambino - Ponischule

 

Geplanter Beginn: 6. April 2024

(jede Woche Samstag, 16.00 - 18.00 Uhr)

 

Die Einheiten bauen aufeinander auf. Vom ersten Pferdekontakt bis hin zum ersten Reiten an der Longe.  Inhalt in manchen Einheiten muss ggf. gekürzt werden, 2 Stunden pro Einheit.

 

Ziele der Einheiten:

Erlernen des alltäglichen Umgangs mit den Pferden

Wissen mitgeben über Pferde Anatomie, Pflege, Bedürfnisse, Sattelkunde, etc.

Erste Erlebnisse auf dem Pferderücken

Schnupperstunde: „Wie longiere ich ein Pferd?

 

Soziale Kompetenzen werden gefördert  vor allem durch Interaktion in der Gruppe mit anderen Kindern Selbstreflexion wird angeregt durch die Reflexionsrunden

Kognitive Fähigkeiten werden geschult durch Wiederholungen

Vermittlung von positiven emotionalen Erlebnissen

Sauberkeitserziehung durch wiederholtes Aufräumen der Hilfsmittel und Putzsachen,

Reinigen der Reitplätze von Pferdeäpfeln, Bahnutensilien aufräumen…

Achtsamkeit für das Wesentliche wird gestärkt

Wir legen grossen Wert auf das Ritual des „Ankommens“, d.h.: Alle bilden einen Kreis, oder sitzen am Tisch und dürfen mitteilen, wie es ihnen heute geht. Wertschätzung für jedes Kind hat Raum und jeder fühlt sich gesehen.  Fortgesetzt wird die Kurseinheit dann mit einer theoretischen Einführung, Hinführung, Trockenübung, Aufwärmen des Reiters, der Übungsphase und der Ausklang (Rückkehr zum Stall, Pferde versorgen und verabschieden)

 

1.Einheit „Erste Begegnung mit dem Pferd“

 Die Kinder kommen an, ca. 6-12 Kinder, je nach Anmeldung. Treffen im Reiterstübchen, Kennenlernspiele gegenseitig kennenzulernen, Gruppengefühl und Teambildung üben, die auch für die weiteren Unterrichtsstunden im Stall wichtig sind.  Einführung durch ein Kurzvideo in die Welt der Pferde. In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig die Sicherheitsaspekte sowie die Verhaltensregeln im Pferdestall und im Umgang mit dem Pferd zu erläutern. 

Im Anschluss gibt es einen Hofrundgang. Hier stellen wir auch den ersten Kontakt zu den Pferden her.  Namen der Pferde und Farben werden benannt. Erste Aufklärung über die richtige Annäherung zum Pferd werden erläutert und erfahren. Mögliche Fragen an die Kinder danach:

Welches Pferd findest du besonders toll?

Wie schaut das Pferd?

Wie ist sein Gesichtsausdruck?

Was macht es mit den Ohren? Wie bewegt es sichWas denkst du, wie groß die Pferde sind? Wie verhält es sich anderen Pferden gegenüber?

Wie verhält es sich den anderen Menschen gegenüber?

Welche Farbe hat das Deckhaar?

Welche Farbe hat das Langhaar? 

Jedes Kind darf sich ein Pferd aussuchen, welches es beobachten möchte?  

Hausaufgabe: Die Kinder erhalten ein Merkblatt: Sicherheit im Umgang mit dem Pferd. Jedes Kind kann zur nächsten Einheit mindesten 5 Punkte aus dem Kopf erläutern. 

Wie nähert man sich einem Pferd? Was ist wichtig und was muss beachtet werden?  

 

2. Einheit: „ Führen der vierbeinigen Freunde“

Wiederholung der ersten Einheit im Reiterstübchen. Theoretische Einführung: Wie holt man ein Pferd von der Weide oder von der Koppel? Handhabung der Hilfsmittel und erste Grundlagen in der Pferdekommunikation werden vermittelt. Die Kinder üben das halftern, lernen unterschiedliche Führungspositionen kennen. Aus Sicherheitsgründen werden die Übungen auch ohne Pferd erprobt. Vor - und Nachteile der einzelnen Positionen werden kindergerecht erläutern. Wenn alles gut klappt, dürfen die Kinder das Erlernte mit dem Pferd üben. Z.B, Wie wende ich ein Pferd, wie bringe ich ein Pferd zum stehen?

Hausaufgabe: Die Kinder malen ein Bild!

 

„Ich führe das Pferd durch einen Abenteuerwald“

3. Einheit „Wie putze ich ein Pferd?

Ankommen und Wiederholung der letzten Einheiten. Heute geht es an das Putzen! Theorie mit Putzbox, was gibt es für Putzzeug? Was verwende ich für was? Warum putze ich ein Pferd? Sauberkeitserziehung, aufräumen und zurücklegen der Putzsachen wichtig! Genauso wie sauber machen.

Es werden ca. 3-4 Pferde geholt und am Putzplatz angebunden. Pferdeknoten wird gezeigt. Nun zeigen die Helfer, wie ich ein Pferd mit welchem Putzzeug putze. Jedes Kind soll ein Pferd geputzt haben. 

Spielideen und Aufgaben

Zuordnen von Putzzeug mit Namenskärtchen, Putzzeug erraten; Kind fragt, ein anderes

Kind antwortet (Quiz rund ums Putzen), Kinder üben den Sicherheitsknoten.

Beobachtungsaufgaben

Wie ist die Ohrenstellung des Pferdes bei bestimmten Putzvorgängen?

Wie ist der Gesichtsausdruck des Pferdes? Lässt das Pferd sich gerne putzen? Ist das bei allen

Pferden gleich? Ist das Pferd kitzlig? Wenn ja, wo? 

 

Hausaufgabe:

Die Kinder erhalten ein Rätsel „Wie putze ich ein Pferd“, dass sie zur nächsten Einheit mitbringen dürfen.

 

4. Einheit „Gegenseitiges Führen“

Ankommen und Wiederholung. Integriert in einem Spiel mit einer Wolle: Alle stehen im Kreis und jedes Kind sagt etwas, an was es sich die letzten Einheiten erinnern kann. Wirft dann die Wolle weiter. So entsteht ein Spinnennetz. Es muss nicht jeder was sagen, freiwillig! Je nach Gruppengefühl.

Pferde werden geholt und geputzt. Neu dazu kommt:  Voltigiergurt  und Pad) Die Pferde werden auf dem Platz geführt und jedes Kind führt mal ein Pferd. Highlight: Die Kinder dürfen vom Helfer auf dem Pferd das erste mal ein paar Runden geführt werden.   Danach gemeinsam Pferde aufräumen und Hilfsmittel aufräumen. Um das Sicherheitsgefühl der Kinder auf dem Pferd zu erhöhen, üben sie das Auf- und Absteigen kombiniert mit unterschiedlichen Sitzpositionen. 

Zum Schluss kurze Theorie zu Sattel und Trense gemeinsam. Reflektion: Wie hast du dich auf dem Pferd gefühlt? Was hat besonders Spaß gemacht? Was fandest du gut? 

Hausaufgabe: Die Kinder erhalten Arbeitsblätter, Trensen und Satteln“. Alternativ: Die Kinder können auch gerne selbst Trense und Sattel abmalen und beschriften.

 

 

5. Einheit: „Wie longiere ich ein Pferd“

Heute geht es an das Longieren! Kurze Theorie dazu. Welche Hilfsmittel, wie wickele ich eine Longe auf? Trockenübung! Jedes Kind hat einmal die Longe aufgewickelt. 

Pferde holen, putzen (Wiederholung prägt ein) Gemeinsam mit Helfer werden Pferde longiert, Kinder dürfen sich das erste mal ausprobieren. Danach Pferde und Hilfsmittel aufräumen. Gemeinsam wird reflektiert, wie das longieren für jeden war. Die Kinder lernen die Pferde in den Gangarten, Schritt, Trab und Galopp zu bewegen. Mögliche Fragen: 

Warum wird ein Pferd longiert?

Was gibt es zu beachten beim longieren?

Wie ist die Hilfengebung bei den einzelnen Gangarten?

 

6. Einheit: „Führen durch einen Hindernisparcours“

Ankommen und Wiederholung. Theorie zu Sattel und Trense, Teile benennen. Veranschaulichen mit Sattel und Trense im Raum. Longe nochmal wickeln. Danach werden die Pferde geholt, kurz geputzt, gesattelt und getrenst und longiert. Alles mit Helfer. Es werden mögliche Übungen für die Kinder eingebaut. z.B. bauen sie sich einen eigenen Hindernisparcours  mit Hütchen, Folien, Bällen, Bodenstangen und Trampolin auf. Im Anschluss dürfen die Kinder auf dem Pferd im Schritt longiert werden.

 Hausaufgabe: Erlebnisse aufschreiben oder aufmalen und beim nächsten Treffen mitteilen.

 

7. Einheit: „Die Anatomie des Pferdes“

Ankommen und Erlebnisse mitteilen. Heute nur Theorie am Pferd. Ein Pferd wird geholt, während dessen Wiederholung putzen, Longe wickeln….alles am Putzplatz möglich. Neu dazu kommt: Anatomie Pferd. Veranschaulichung durch das Pferd. Spielerisch gestalten mit möglichen Fragen. Um die Motivation aufrechtzuerhalten werden, dürfen die Pferde mit Fingerfarben angemalt werden. Am Ende der Stunde darf sich jedes Kind auf „sein Pferd setzen“

Was glaubst du, wo ist das Knie? Wo ist das Ohr?

Die Augen? Der Schweif?

Wo ist die Mähne? Wo ist der Hals? Wo ist der Huf?

Erst einmal oberflächlich. Vertiefung je nach Interesse und Aufnahmefähigkeit der Kinder (Exterieur, Knochen, Halswirbel, Brustwirbel, Beingelenke..)

Am Schluss Kinder nochmal reflektieren lassen im Wollenspiel oder anderes Spiel, wo wissen abgeruft werden kann. 

 

8. Einheit „Balanceschulung“

Ankommen und Wiederholung. Pferde putzen und aufsatteln und auftrensen und longieren. Heute dürfen die Kinder Übungen auf dem Pferd machen. z.B.

- in wechselndem Tempo führen

- Halten - Anführen

- Schüler hält sich fest, lässt dann los, Pferd an verschiedenen Stellen loben.

- Beine schlenckern, Knie hochziehen, Pferd „lieb haben“ m, Äpfel pflücken etc.

Diese Übungen sind für das Kennenlernen des eigenen Körpergefühls auf dem Pferd gedacht. Danach aufräumen, gemeinsame Reflexion und Austausch über die Erlebnisse in der Gruppe.

Schlussgedanke: Was wünscht du dir für die nächste Einheit? Z.B. könnte sein:

Longieren, Reiten, Spiel mit den Pferd (Schwungtuch, Bälle, Parcour….) ,

Bodenarbeit , Spaziergang mit den Pferden

Wir geben Anregungen, wenn den Kindern nichts einfällt oder sie sich nicht trauen. Impulse setzen.

 

9. Einheit:  „Wunschreitstunde“

Ankommen und Wiederholung der Theorien (was fällt jedem Kind ein, was es bereits gelernt hat?) Auch hier kann ein Spiel integriert werden. Heute ist die Einheit auf den Wunsch der Kinder abgestimmt.

Beobachtung von uns und den Helfern: Was können die Kinder schon selbstständig? Wo benötigen sie Hilfe? Wie gehen sie mit dem Pferd um? Am Schluss die Kinder darauf vorbereiten, dass nächstes Mal die letzte Einheit ist.

 

10. Einheit: „Kennenlernen der Hilfengebung“

Ankommen, keine Wiederholung. Die Kinder dürfen mit Helfer (aber selbstständig wenn möglich) die Pferde vorbereiten für die Bahn und longieren. Danach werden die Kinder von den Helfern longiert und je nach Einschätzung Trab und Schritt. Übungen wiederholen, Atmung auf dem Pferd zum regulieren näherbringen.  

Gemeinsames Treffen, Abschlussrunde: Gesamtreflexion von den Kindern und uns. Jedes Kind darf aufschreiben, was ihm in den Einheiten besonders gut gefallen hat, was gefehlt hat, was es sich noch mehr gewünscht hätte….etc. 

Anregung für weiteren Reitunterricht, wenn gewünscht, mitteilen. 

Hippobambino-Ponischule



Die Hippobambino Ponischule ist eine pädagogische Kinderreitschule für Kinder ab 5 bis 10 Jahren. Wir  möchten pferdebegeisterte Kinder ganz in die Welt der Ponys mitnehmen. In Kursen lernen sie vom Boden aus einen partnerschaftlichen Umgang mit den Pferden.  So nehmen sie spielend dieses Grundwissen und Selbstvertrauen mit auf den Ponyrücken.

 Spielen und Reiten hat einen ganzheitlichen Ansatz im Lernprozess.   Die bewusst geförderten Interaktionen sind bewegungsaktiv spielerisch und an den Bedürfnissen der Kinder orientiert. Im Vordergrund steht der Aufbau einer Beziehung zum Tier.    

 Es ist von großem Wert, Kindern Tierkontakte zu ermöglichen, denn sie bieten ein großes Lernfeld, was Kinder stärkt und zu stabilen Persönlichkeiten macht.  Begleitet werden die Kinder  über Jahre bis hin zum altersgerecht angemessenen Reitsport. Wir freuen uns sehr darüber,  dass wir Kinder langfristig für Pferde begeistern können - von Anfang an . 

 Das  reitpädagogische Unterrichtskonzept  für Kinder ab 5 bis 9 Jahren legt den Schwerpunkt in der Basisarbeit als Vorbereitung auf den breitensportlich orientierten Reitsport.

UNSER LEITBILD

 

die kindliche Tierliebe und der angstfreie Zugang der Kinder (ab 5 Jahren) zu „Großen Tieren“

• ein naturverbundenes und liebevolles Umfeld für Kinder und Pferde zu bieten

• das Bewusstsein für Tiere und ihre Bedürfnisse zu fördern

• durch den spielerischen Umgang mit Ponys eine Alternative zu klassischen Reitschulen zu bieten, unabhängig von den Leistungsansprüchen „reiten zu lernen“

 


UNSERE ARBEIT MIT KINDERN

 

Kooperationsprojekte mit Schulen, Kitas und sozialpädagogischen Einrichtungen

• nach dem Gruppenkonzept, in Kleingruppenarbeit mit zwei Reitpädagoginnen

• Gruppenaktivität durch bewegungsorientierte, entwicklungsfördernde Praxis mit den Ponys

• kindgerecht, altersgerecht, sicherheitsorientiert

• mit phantasievollen Anregungen, hoher Spielmotivation und Freude an einer spannenden Unterrichtsgestaltung

• mit kinderlieben, gut ausgebildeten Ponys oder Kleinpferden

• tiergestützt und tiergeschütztes Arbeiten

WAS FÖRDERN WIR ?

 

• Grundlagenarbeit und Basiswissen im Umgang mit Pferden – Pflege, Führen, Pferdesprache, Bedürfnisse, Verhaltensregeln und mehr – mit dem Ziel eines selbstständigen und verantwortlichen Umgangs mit ihnen

• Reitergymnastik am Boden und Sitzkorrektur auf dem Pferd, Schulung der aufrechten Körperhaltung und der Gesamtkörperkoordination

• vielfältige Lernfelder in der kindlichen Entwicklung: Sinneserfahrungen, Körpererfahrungen, Selbst- und Sozial-Kompetenzen

• Soziales Lernen durch Interaktion miteinander und den Pferden

umfassende Gesundheitsförderung (Reiten bewegt körperlich und seelisch)